Remarketing: So erhöhst Du deine Umsätze um 30%

Remarketing


Kommt dir das bekannt vor? Du surfst
auf Amazon und hast dich in ein Produkt verliebt, es aber noch nicht gekauft. Egal, wohin du ab jetzt gehst: Dieses Produkt verfolgt dich einfach! Auf Facebook, in deinem E-Mailprogramm oder auf jeder anderen beliebigen Website. Der Clou dahinter? Remarketing! Wie du Retargeting-Banner effizient als Verkaufsturbo einsetzt, erfährst du in diesem Artikel.

Der Ablauf von Remarketing

„Remarketing“ oder „Retargeting“  bedeutet , dass Nutzer einer Webseite oder App markiert werden, um diese später zielgerichtet – in Form von Werbebannern – anzusprechen. Diese Online-Marketing Methode ist äußerst erfolgversprechend. Studien zeigen: Durch die zielgerichtete Ansprache der Zielgruppe durch wiederkehrende Banner des angesehenen Produkts, kaufen um fast dreißig Prozent mehr den Artikel, als ohne vergleichbare Werbung.

Der Ideal-Ablauf von Remarketing:

  1. der Websitebesucher wird automatisch erfasst und kategorisiert
  2. der potenzielle Kunde verlässt die eigene Website
  3. dem potenziellen Kunden wird auf anderen Websites die Anzeige eingespielt
  4. der potenzielle Kunde besucht die Website erneut und kauft

Der Ideal-Prozess von Retargeting:

Benutzer kommt auf Website ⇒ Benutzer erhält Cookie ID ⇒ Benutzer verlässt Website ⇒ dein Retargeting-Banner auf einer anderen Seite ⇒ Benutzer besucht Website erneut und kauft

Die Vorteile von Remarketing

Klar, Retargeting-Banner sind für Websitebesucher etwas nervig. Damit das eigentliche Ziel – also der Kauf des Kunden – nicht verfehlt wird, müssen die Anzeigen dosiert und richtig eingesetzt werden. Einem Kunden der bereits gekauft hat, dasselbe Produkt immer wieder einzuspielen? Das kommt in der Praxis häufig vor, ist aber keine gute Idee und bewirkt schlechtesten falls, dass der Kunde aus lauter Ärger das Produkt wieder zurücksendet. Trotzdem, diese Art der zielgerichteten Werbung hat einige nennenswerte Vorteile:

  • eigene Kunden besser kennenlernen
  • Streuverluste im Online-Marketing vermeiden
  • Werbebudget effizienter einsetzen
  • Branding verstärken
  • CPC-Abrechnung: Gezahlt wird pro Klick. Die Einblendung der Anzeige ist kostenlos.

Wie du Retargeting-Banner richtig einsetzt

  1. Definition der Zielgruppe

Um Remarketing effizient einzusetzen und deinen Absatz zu steigern, musst du deine Zielgruppe möglichst genau definieren.

Achtung: Wähle als deine Zielgruppe nicht alle, die eine deiner Produktseiten gesehen haben. Ansonsten zeigst du auch Kunden – also Besuchern, die das zu bewerbende Produkt bereits gekauft haben – deine Anzeige.

Besser ist den Retargeting-Banner an Besucher auszuspielen, die deine Produktseite zwar gesehen haben, allerdings nicht die Seite der Bestellbestätigung. So sprichst du mit Remarketing nur potenzielle Kunden deines Produktes an und lässt die Käufer in Ruhe weitershoppen. Die Streuverluste bei dieser Zielgruppendefinition sind noch relativ hoch. Bei knappen Werbebudget kannst du diese weiter verfeinern, indem du nur die Warenkorbabbrecher als Zielgruppe für deine Retargeting-Banner auswählst.

Der Hintergrund: Nutzer, die das Produkt bereits in den Warenkorb gelegt haben – die Bestellung allerdings nicht abgeschlossen haben – sind nachweislich am Produkt interessiert. Es fehlt nur noch ein letzter Impuls, um sie Richtung Kaufabschluss zu bewegen.

  1. Remarketing Listen

Mit Hilfe von sogenannten Remarketing Pixel werden Remarketing Listen erstellt. Auf der eigenen Website wird ein JavaScript-Code hinterlegt, der die Nutzer erfasst und nach zuvor definierten Regeln in Zielgruppen einsortiert. Diese Remarketing Pixel gibt es beispielsweise für GoogleAdwords, aber auch für Facebook Werbeanzeigen.

  1. Remarketing mit GoogleAdwords

Remarketing ist über die verschiedensten Anbieter möglich. GoogleAdwords und Criteo sind die zwei bekanntesten mit dem reichweitenstärksten Online-Marketing-Netzwerk. Bei GoogleAdwords wird ein HTML-Code auf der eigenen Seite eingebaut. Der Code verteilt Cookies an alle User, die die Website besuchen. Wer bereits Google Analytics auf seiner Seite integriert hat, kann das Tool mit GoogleAdwords verbinden, um Remarketing Listen zu erstellen. Segmente aus Google Analytics werden ganz einfach als Retargeting Zielgruppe übernommen. So können die Retargeting-Banner im gesamten Google Display-Netzwerk eingeblendet werden. Mit dem Google-Display-Netzwerk erreichst du 89% aller deutschen Internetnutzer. Voraussetzung für die Schaltung eines Retargeting-Banners ist eine Verteilung von fünfhundert Cookies pro Remarketing-Code. Mit GoogleAdwords können die Zielgruppen aus den Remarketing-Codes auch problemlos miteinander kombiniert und/oder ausgeschlossen werden. Auf diese Weise sprichst du beispielsweise alle Besucher an, die sowohl in der Kategorie Frauen, als auch in der Kategorie Kinder waren. Vermutlich sind diese Nutzer Mütter und können mit einem passenden Retargeting-Banner auf die eigene Website zurückgeholt und zum Kauf animiert werden.

Weitere Anwendungsfälle

Du kannst Remarketing nicht nur für den Kaufabschluss selbst, sondern auch für Zusatz- oder Aboverkäufe nutzen:

  • Upselling: Nutzer, die Gardinenstangen gekauft haben, suchen eventuell auch die passenden Vorhänge dazu.
  • Traffic für Paywall: Nutzer, die bereits mehrere Artikel von dir gelesen haben, sind gegebenenfalls bereit für deinen Service zu bezahlen.
  • Abomodell: Nutzer, die viele Artikel deiner Seite lesen, interessieren sich eventuell auch für dein Print-Abo oder dein E-Paper.

Fazit

Richtig eingesetzt, hat Remarketing ein enormes Potenzial für Onlineshop-Betreiber und/oder Newsseiten, um den Absatz der eigenen Produkte zu steigern. Auch Upselling oder kreative Anwendungsfälle sind mit dieser Online-Marketing Methode möglich. Durch die spezifische Zielgruppenansprache werden Streuverluste vermieden und das eigene Werbebudget optimiert. Damit du potenzielle Kunden und Kunden durch Retargeting-Banner nicht vergraulst, musst du deine Zielgruppe sorgsam wählen und deine Remarketing Pixel und Listen möglichst genau einstellen.

Nutzt du schon Remarketing, um deinen Absatz zu steigern?  Was hast du bereits für Ergebnisse damit erzielen können?

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Viele Grüße und bis bald,

Fabian

About the Author

Fabian Wierer - Online Marketer, Affiliate Marketer und Wordpress Experte. Verbinde Dich jetzt auf Facebook, Instagram, Google+ und Twitter.

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